Schlaf

Bis zum Ende des Kleinkindalters mit etwa drei Jahren reift die Fähigkeit der Kinder in der Nacht fast wie die Erwachsenen zu schlafen. Zu diesem Zeitpunkt haben die Kinder mehrere Schlafphasen in der Nacht, in denen sie weiterhin bis kurz vor dem Erwachen kommen, aber gleich wieder in der Schlaf zurück gleiten. In Zeiten des körperlichen Wachstums, bei Entwicklungsschritten, nach aufregenden Erlebnissen am Tag oder beim Kranksein kann es noch vorkommen, dass Kinder erwachen und nach ihren Eltern verlangen.

In der Beratung berichten Eltern, dass ihr Kleinkind alle ein bis zwei Stunden in der Nacht erwacht und nach ihnen ruft. Diese Eltern sind meist sehr erschöpft und am Rande ihrer Geduld. Sie fühlen sich oft als Versager und nicht selten sind sie verärgert auf ihr Kind. Hier gilt es sowohl die Kinder, als auch die Eltern zu stärken, dass die Familie eine individuelle Lösung finden kann und so eine entspannte Zeit und Verbundenheit mit ihrem Kleinkind erleben zu können. Der Schlaf ist ein chronobiologisch fein abgestimmter Ablauf, der ausschließlich vom vegetativen Nervensystem gesteuert wird und somit positiv durch die Emotionelle Erste Hilfe unterstützt werden kann. Ein wichtiger Punkt dabei ist die Entlastung der Eltern anzustreben, das könnte zum Beispiel eine wöchentliche Auszeit für die Mutter sein, in der sie wieder mal das tut, was sie schon lange vermisst hat zu tun.