Stillen

Nicht immer verläuft eine Stillzeit ausschließlich harmonisch. Immer wieder gibt es durch wichtige Entwicklungsschritte des Kindes, - wie etwa einem Wachstumsschub, der beginnenden Zahnung oder dem Erlernen einer neuen Fähigkeit, wie z. B. dem Drehen oder Krabbeln - wichtige Veränderungen im Stillverhalten des Säuglings. So kommt es, dass  Abläufe, die gestern noch stimmig waren, heute bereits völlig anders sind und vielfältige Anpassung des Verhaltens der Eltern erfordern. Manchmal haben Babys schlicht keine Zeit zum Stillen, weil die Erkundung der Welt viel spannender ist als die Füllung des Magens. Hilfreich hier ist der Besuch einer Stillgruppe, um zu erfahren, dass es sich um ein normales Babyverhalten handelt und viele Mütter es ähnlich erleben (siehe Links). Wenn allerdings die Situation beginnt zu eskalieren, kann mit der EEH eine große Erleichterung erreicht werden, in dem die die Stresssituation gemeinsam mit den Müttern erkundet und beleuchtet wird. Indem die auslösenden Stressoren erkannt und benannt werden, eine Rückanbindung der Mütter an den eigenen Körper eingeleitet wird, werden jene inneren und äußeren Hindernisse abgebaut, die dem Aufbau einer erfüllenden und glücklichen Stillbeziehung von Eltern und Kind im Wege stehen.